Perzeptron, Entwickler des ERP-Add-ons MiG – Materialwirtschaft im Gleichgewicht, eröffnet ein Büro in Bayern. Damit trägt das Unternehmen der hohen Nachfrage nach seiner Lösung zur Optimierung von Material- und Fertigungsprozessen in der Elektronikindustrie Rechnung. Von Simbach am Inn aus werden unter anderem neu gewonnene MiG-Kunden in Süd- und Osteuropa sowie Asien betreut. Auch am Haupt-Standort in Eschborn bei Frankfurt wächst das Perzeptron-Team: Martina Thiele übernimmt hier die Entwicklungsleitung für MiG und weitere Softwarelösungen.

MiG - Materialwirtschaft im Gleichgewicht

In den vergangenen Jahren hat Perzeptron zahlreiche namhafte Kunden im In- und Ausland gewonnen. Aktuell werden 20 Neukunden betreut, die sich in der Anbindungsphase befinden oder MiG kürzlich integriert haben. Darunter sind Hersteller ebenso wie OEMs und Fertigungsdienstleister. Sie nutzen das intelligente Software-Tool MiG, um eine bessere Übersicht zu Auftrags-, Material- und Fertigungsdaten zu gewinnen und ihre Workflows zu optimieren. Mit dem Büro im bayerischen Simbach am Inn, das zum Jahreswechsel zusätzlich zum Hauptsitz in Eschborn bei Frankfurt eröffnet wurde, kann Perzeptron diese und weitere Kunden optimal betreuen. Außerdem unterstützt das Team des Büros in Bayern Unternehmen von der Automatisierung von Preisabfragen bis zur Übernahme kompletter Einkaufsdienstleistungen.

Weitere intelligente Software-Lösungen in Entwicklung

Um Kunden künftig noch besser unterstützen zu können und Prozesse zu automatisieren, entwickelt Perzeptron derzeit weitere Software-Lösungen. Ein Web-basiertes Tool für die automatisierte Preisabfrage und die Optimierung der Ergebnisse hinsichtlich Bestpreis, Lieferzeit und Materialüberhang steht kurz vor dem Release. Außerdem wird der Funktionsumfang von MiG – Materialwirtschaft im Gleichgewicht kontinuierlich erweitert. Geleitet werden die Entwicklungen von Martina Thiele, die das Perzeptron-Team seit Jahresbeginn verstärkt. Thiele verfügt über langjährige Erfahrung im Software Engineering und war bereits in der Entwicklung für Perzeptron tätig.

Kritische Fertigungsaufträge im Blick – und mit einem Klick zur Lösung

MiG – Materialwirtschaft im Gleichgewicht ist ein Tool für Fertigungsunternehmen, das einfach, schnell und ohne Risiko an bestehende ERP-Systeme angedockt werden kann. Die Software bietet allen Abteilungen vom Einkauf über die Fertigungsplanung bis zu Vertrieb und Geschäftsführung einen transparenten Überblick zu Kunden- und Fertigungsaufträgen, Einkaufssituation und Arbeitsvorräten, auch über mehrere Standorte hinweg.

Freiraum für strategische Aufgaben

„Unsere Lösungen befreien Mitarbeitende von der Suche nach Fehlteilen und Chaos in der Materialwirtschaft. Sie gewinnen damit wertvolle Zeit für strategische Aufgaben. Gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Situation und der angespannten Bauteilverfügbarkeit profitieren Unternehmen davon enorm – ebenso wie die Kolleginnen und Kollegen in den einzelnen Abteilungen“, so Andreas Koch und Markus Renner, Geschäftsführer von Perzeptron. „Wir freuen uns sehr, dass MiG so gut im Markt angenommen wird und wir mit unserem wachsenden Team in der Lage sind, die Vorteile der Lösung für noch mehr Kunden nutzbar zu machen.“

„Jetzt muss die Elektronikbranche zusammenhalten“, sagen Andreas Koch und Markus Renner, Geschäftsführer der Unternehmensberatung Perzeptron. Mit der MiG Stock-DB haben sie eine kostenlose Plattform entwickelt, auf der Elektronikfertiger Überbestände und nicht mehr benötigte Bauteile anbieten können. A+B Electronic, Eckelmann und Phytec sowie weitere Unternehmen der Branche haben bereits ihre Unterstützung zugesagt und Bauteile zum Verkauf hochgeladen. Perzeptron ruft nun weitere Unternehmen auf, sich zu beteiligen.

Allokation und Lieferengpässe bestimmen die Situation im Einkauf von Elektronikfertigern. Wertvolle Arbeitszeit und Geld gehen durch die erschwerte Beschaffung von Bauteilen verloren – von unzufriedenen Kunden durch verspätete Lieferungen ganz zu schweigen. Gleichzeitig binden Unternehmen viel Kapital in Lagerbeständen, die sich durch große Verpackungseinheiten, nicht realisierte Fertigungsaufträge oder aus sonstigen Gründen angesammelt haben. Beide Herausforderungen adressiert die MiG Stock-DB von Perzeptron: In der Datenbank werden nicht benötigte Bauteile erfasst und zum Kauf angeboten. Über die Verfügbarkeitsprüfung des Software-Tools MiG – Materialwirtschaft im Gleichgewicht können sie angezeigt und direkt Kontakt mit dem Anbieter aufgenommen werden.

Kritische Bauteile im Blick – und mit einem Klick zur alternativen Beschaffung
MiG ist eine Andock-Lösung für bestehende ERP-Systeme, die mit Dashboards für Einkauf, Fertigungsplanung, Vertrieb und Geschäftsführung einen unternehmensweiten und transparenten Überblick über Kunden- und Fertigungsaufträge, Einkaufssituation und Arbeitsvorräte gibt. Seit der Version 4.00 bietet sie eine vollautomatische Verfügbarkeitsprüfung für Bauteile. Nutzer erkennen auf einen Blick, welche Bauteile die termingerechte Produktion eines Fertigungsauftrags gefährden. Mit einem Mausklick können sie sich anzeigen lassen, wo das kritische Bauteil alternativ beschafft werden kann, zu welchem Preis und in welcher Stückzahl. Neben authentifizierten, direkten Verbindungen zu den bekannten Distributoren sind auch Katalogdistributoren wie DigiKey, Farnell und Mouser direkt angebunden. Zusätzlich bietet MiG auch Zugriff auf anonyme Internet-Suchergebnisse, zum Beispiel von Octopart. Ab sofort werden jetzt außerdem Bauteile aus der MiG Stock-DB angezeigt.

3 Monate kostenloser Testzeitraum für ERP-Add-on
Das Update von MiG – Materialwirtschaft im Gleichgewicht auf die aktuelle Version 4.04 wird bei bestehenden Kunden in den nächsten Wochen ausgerollt. Unternehmen, die ihre Überbestände verkaufen wollen und noch keine MiG-Lizenz nutzen, erhalten auf Wunsch eine kostenfreie 3-monatige Testinstallation des intelligenten ERP-Tools – inklusive Anbindung an ihr ERP-System. So profitieren sie ebenfalls von der Verfügbarkeitsprüfung und den weiteren Funktionalitäten der Software. MiG wird einfach und ohne Risiko angebunden und ist innerhalb kürzester Zeit anwendbar – für Sachbearbeiter ebenso wie für Entscheider.

Anmeldung und Bauteil-Upload in wenigen Schritten
Über das MiG Stock-DB Onlineportal erfolgen die Registrierung und Übermittlung der Bauteildaten in wenigen Schritten: Nach Freischaltung des Accounts steht eine Vorlage zum Download bereit, mit der die Bauteil-Daten als Excel-Liste für den Eintrag in der Datenbank vorbereitet werden können. Der Upload erfolgt dann ebenfalls über die Webseite. Mit der Registrierung von Anbietern stellt Perzeptron sicher, dass keine Händler oder Broker das Tool nutzen. „Wir stellen MiG Stock-DB kostenlos zur Verfügung, um die Solidarität in der Elektronikbranche zu fördern – die ist gerade nötiger denn je. Unfaire Preisaufschläge, mit denen weltweit manche Händler die schwierige Bauteilverfügbarkeit und die Not von Elektronik-Fertigern ausnutzen, wollen wir vermeiden“, sind sich Andreas Koch und Markus Renner einig. Deshalb bitten sie auch alle teilnehmenden Unternehmen um maßvolle Preisgestaltung mit Aufwandsentschädigung und nur geringen, angemessenen Margen.

Statements einiger teilnehmender Unternehmen:

PHYTEC:

„Die aktuelle Bauteilknappheit trifft alle Fertigungsunternehmen. Uns ist wichtig, dass wir Mittelständler in dieser Situation zusammenhalten. Die Idee für die MiG Stock-DB entstand in einem Gespräch mit Perzeptron und PHYTEC und es freut uns, dass sie so schnell umgesetzt wurde.“

Dagmar Sünner
Leitung Einkauf
PHYTEC Messtechnik GmbH

A+B Electronic:

„Die MiG Stock-DB ist eine faire Plattform für den Austausch nicht mehr benötigter Bauteile in der Elektronikbranche – Anbieter und Käufer profitieren gleichermaßen. Deshalb haben wir von A+B Electronic direkt unsere Unterstützung zugesagt.“

Sven Kapmeyer,
Kaufmännische Leitung
Assmy & Böttger Electronic GmbH

Sie haben Erfahrung im Einkauf von aktiven, passiven und elektromechanischen Bauteilen und wissen, was einen Standard- bzw. Katalog-Distributor von einem Broker unterscheidet? Sie sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und nach ausreichender Einarbeitung Kunden eigenständig zu betreuen? Englisch-Kenntnisse zur Kommunikation mit internationalen Lieferanten bringen Sie mit? Dann bewerben Sie sich gleich und kommen Sie ins Perzeptron-Team!

Was wir bieten

Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche und interessante Tätigkeit in einem anspruchsvollen Umfeld – mit Chance auf berufliche und persönliche Weiterentwicklung. Aufgrund unserer aktuellen positiven Auftragslage suchen wir zunächst eine temporäre Unterstützung. Bei entsprechender Eignung und Entwicklung wünschen wir uns eine dauerhafte Anstellung. Dabei besteht großer Gestaltungsbereich für Ihre Stelle – bis hin zur Unterstützung bei der Einführung unserer Software (Schulung, Coaching, Beratung) bei Neukunden in ganz Europa.

Die zu besetzende Stelle ist nicht an einen Ausführungsort gebunden. Eine gute und stabile Internet-Verbindung ist allerdings Voraussetzung.

Ihre Chance bei Perzeptron

Wir sind ein junges und dynamisches Team, indem das „Wir“ im Vordergrund steht. Als wachsendes
Unternehmen schätzen wir Werte wie Kundenorientierung, Miteinander und Loyalität auf allen Ebenen.
Über die angemessene Bezahlung verhandeln wir gerne mit Ihnen, denn wir wissen: Gute Leistung hat
Ihren Preis.

Sie sind neugierig oder würden am liebsten direkt bei uns anfangen? Dann schicken Sie uns Ihre
aussagekräftige Bewerbung direkt per E-Mail an unseren Geschäftsführer Andreas Koch:

a.koch@perzeptron.de

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

„Befreien Sie ihre Kollegen und Mitarbeitenden vom Ballast operativer Blindleistung und optimieren Sie Ihre Prozesse in Materialwirtschaft und Auftragsbearbeitung. Schaffen Sie Durchblick und eine einheitliche Datengrundlage – und legen Sie Excel-Listen ad Acta. Denn wenn uns die Krise eines lehrt, dann ist es doch der Wert unser aller Lebenszeit. Und ein entsprechend achtsamer Umgang mit Kollegen und Ressourcen.“

Lesen Sie den Fachbeitrag von Markus Renner zu Strategien für EMS’ler in der Krise in der aktuellen EPP – Elektronik Produktion + Prüftechnik (PDF – Quelle: EPP 01/2021 – epp.industrie.de)

„Bessere Liquidität, kürzere Auftragsdurchlaufzeiten und höhere Liefertreue: Davon träumt die Elektronikbranche. Damit die aktuelle Krise nicht zum harten Erwachen wird, ist jetzt höchste Zeit für Prozessoptimierungen, etwa per Software.“

Lesen Sie den gesamten Fachbeitrag von Markus Renner auf all-electronics.de!

Viele Firmen haben in der Vergangenheit auf hohe Lagerbestände gesetzt, um ihre Lieferfähigkeit zu erhalten. Doch die sind kein Garant für eine gute Liefer-Performance. Prozessoptimierung in Materialwirtschaft und Auftragsbearbeitung sind der Schlüssel zu niedrigeren Kosten und mehr Effektivität in der Elektronikindustrie.

Lesen Sie dazu den Fachartikel von Markus Renner, erschienen in der Electronics Sourcing UK – Januar 2021 (englisch)

Der Fachbeitrag ist in deutscher Sprache erschienen im Markt & Technik Trendguide Industrieelektronik 2020.

Umsatzeinbrüche von bis zu 25 Prozent, leere Auftragsbücher und stornierte Bestellungen: Die Corona-Krise trifft viele Unternehmen der Elektronikindustrie hart. Dabei führten Allokation und die schwächelnde Automobilindustrie schon vorher zu einem Auftragsdämpfer in der Elektronikindustrie. Wer jetzt nicht gerade für die Medizintechnik-Branche produziert, muss seine Kosten dramatisch reduzieren. Hier liegt die Chance für Unternehmen: Befreien Sie ihre Kollegen und Mitarbeitenden vom Ballast operativer Blindleistung und optimieren Sie Ihre Prozesse in Materialwirtschaft und Auftragsbearbeitung. Schaffen Sie Durchblick und eine einheitliche Datengrundlage – und legen Sie Excel-Listen ad Acta. Denn wenn uns die Krise eines lehrt, dann ist es doch der Wert unser aller Lebenszeit. Und ein entsprechend achtsamer Umgang mit Kollegen und „Ressourcen“.

Lesen Sie den gesamten Fachbeitrag von Markus Renner im Markt & Technik Trendguide Industrieelektronik 2020!

„Wer (in der Elektronikindustrie) im Rennen bleiben will, muss seine Hausaufgaben machen. Dazu gehören die Materialwirtschaft und Auftragsabwicklung. Philip Berghoff vom Beratungsunternehmen und Softwarespezialisten Perzeptron erklärte, wie smarte und datengetriebene Prozesse in Fertigungssteuerung und Materialwirtschaft Durchlaufzeiten verkürzen und Liegezeiten von Aufträgen verringern. Positive Effekte sind geringere Kapitalbindung, mehr Produktivität und eine höhere Liefertreue.“

Haben Sie unseren Vortrag auf dem EMS-Tag der Elektronikpraxis verpasst? Gerne präsentieren wir Ihnen die Lösungsansätze in einem persönlichen Gespräch!

Lesen Sie weiter im Bericht der Elektronikpraxis zum EMS-Tag 2020

Einige Impulse finden Sie auch in unserem kürzlich erschienenen Fachartikel „Ressourcen schonen: Corona als Chance für die Elektronikindustrie“

 

Schnellere Auftragsbearbeitung, über 90 Prozent Liefertermintreue und eine deutlich vereinfachte Auftragsbearbeitung: das Fazit von ROSE Systemtechnik zur Einführung von MiG – Materialwirtschaft im Gleichgewicht ist durchgängig positiv. Alle Details und Informationen dazu lesen Sie im Fachartikel der MD-Automation 9/2020.

Artikel als PDF

Mit der Einführung von MiG – Materialwirtschaft im Gleichgewicht hat ROSE Systemtechnik seine Liefertermintreue auf über 90 Prozent gesteigert und die Auftragsbearbeitung deutlich vereinfacht. Alle Details und Informationen dazu lesen Sie im Fachartikel der EPP – Elektronik Produktion + Prüftechnik.

Artikel als PDF